Einleuchtende Idee – separat steuerbare Innenbeleuchtung für jedes Fenster

 

Die von Raffaele Picollo entwickelten „Plexiglasräume“ ermöglichen es, bei der Gebäudeinnenbeleuchtung jedes Fenster einzeln zu beleuchten und separat an- bzw. auszuschalten. Weiterhin kann jedes Fenster durch ein entsprechendes Bild individuell gestaltet werden.
 
Die Idee der „Plexiglasräume“ und die Umsetzung entsprechender Gebäudebeleuchtungen ist in einem Artikel unserer Online-Zeitung „Die Weiche“ (Ausgabe 2021/1) näher beschrieben. Als Ergänzung zu diesem Artikel dient die hier vorliegende bebilderte Kurzanleitung.
 
Als Vorläufer zu den „Plexiglasräumen“ verwende Raffaele zunächst weißen Karton, der durch Schneiden und Kleben in die gewünschte Form gebracht wurde. Anschließend wurde eine LED in dem Raum befestigt und dieser durch schwarze Farbe oder Isolierband undurchsichtigt gemacht.
 
Die so entstandenen Räume wurden schließlich von innen in die jeweiligen Gebäude geklebt:

Das Ergebnis dieser Technik war bereits hervorragend und auch hier konnte bereits jedes Fenster einzeln beleuchtet werden:
 
Für die anschließend entwickelten Plexiglasräume werden LEDs, passende Widerstände, Plexglas in passender Stärke und Fotos als Innendarstellung der entsprechenden Räume benötigt:
 
Das Plexiglas wird nun in passende Stücke geschnitten und am oberen Rand jeweils eine LED mit Widerstand befestigt:
 
Anschließend werden die einzelnen Fotos (Innendarstellung des jeweiligen Raumes) passend ausgeschnitten:
 
Im nächsten Schritt werden die Fotos mit einem Tropfen Kontaktkleber auf der Innenseite der einzelnen Plexiglasstücke befestigt:
 
Hierbei müssen die Bilder gut festgedrückt werden, bis der Kleber getrocknet ist:
 
Nun müssen noch die LEDS mit den Widerständen und den Anschlußkabel verlötet werden. Hierbei muss die Polarität beachtet werden:
 
Jetzt können die einzelnen Räume vor dem Einbau nochmals getestet werden:
 
Im Anschluß werden die einzelnen Räume an den Gebäudewänden befestigt:
 
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zu beachten ist hierbei insbesondere der räumliche Effekt, der durch die Dicke der einzelnen Plexiglasstücke entsteht:
 
Es erfolgt noch eine letzte Generalprobe:
 
Je nach Anzahl der beleuchteten Räume entsteht so für jedes Gebäude ein entsprechendes Kabelbündel:
 
So sieht dann letztendlich ein komplett fertig gestelltes Gebäude aus:
 
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Raffaele für seine tollen Tipps.

 

Gerne könnt ihr auch auf seiner Homepage vorbeischauen oder ihm eine Mail schreiben.